Geflüchtete übergeben mini-solar-Sets an Kita

In Anwesenheit von Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt haben am Donnerstag an der Leonore Goldschmidt Schule in Hannover junge Geflüchtete selbst gebaute Solar-Experimentiersets an den Kindergarten Edenstraße übergeben. Acht Jugendliche aus Syrien und dem Irak haben die fünf Sets in den vergangenen Wochen im Energie-LAB der Leonore Goldschmidt Schule hergestellt.

Hannover, 09. März 2017

Das Projekt Kooperative Produktionsschule (KoPro) wird federführend vom gemeinnützigen Verein Werk-statt-Schule durchgeführt. „Die ,mini-solar´-Experimentiersets sind in den Kitas so beliebt, dass es Wartelisten gibt. Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung der jungen Flüchtlinge. Das KoPro-Projekt ermöglicht Kompetenzerwerb und das Kennenlernen handwerklicher Berufe mit freien Ausbildungskapazitäten“, betont Anke Unverzagt, stellvertretende Leiterin des enercity-Fonds proKlima.

Das von proKlima mit 14.250 Euro geförderte Projekt startete im November 2016 und wurde zunächst für ein Jahr bewilligt. Danach ist eine Laufzeit von weiteren drei Jahren angestrebt. Über proKlima hinaus erfolgte die Finanzierung durch das Jobcenter Region Hannover, die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover sowie die VHV Stiftung. Die genannten Institutionen evaluieren das Projekt im Rahmen eines Beirats. Weitere Informationen zur heutigen mini-solar-Übergabe gibt es in der Presseinformation des Niedersächsischen Kultusministeriums.