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Heizung & Warmwasserbereitung

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Brennwertkesselliste

Nachstehend finden Sie eine Übersicht über die aktuell von proKlima geförderten Brennwertgeräte sowie die Bewertungskriterien für die Geräte als PDF-Download.

Der hydraulische Abgleich



Das warme Wasser in einer Heizungsanlage geht immer den Weg des geringsten Widerstands. Deshalb werden Heizkörper, die sich weit von der Heizungspumpe entfernt befinden, schlechter mit Wärme versorgt als Heizkörper, die in der Nähe der Pumpe angeordnet sind (Abb. 1).
In der Vergangenheit wurde dieses Problem oft damit gelöst, dass an der Pumpe ein höherer Druck und gleichzeitig eine viel zu hohe Temperatur am Heizungsregler eingestellt wurden (Abb. 2).


Diese Behelfslösung führte zwar in der Regel zu einer „Verbesserung“ der Wärmeversorgung des Gebäudes, allerdings auch zu einem dauerhaft erhöhtem Energieverbrauch. Außerdem erkennt man die Behelfslösung häufig daran, dass durch den zu großen Pumpendruck lästige Strömungsgeräusche an den Heizkörpern entstehen (Abb. 3).Mit Hilfe eines hydraulischen Abgleichs werden dem Wasser alle Wege zu den einzelnen Heizkörpern „gleich günstig“ bzw. „gleich ungünstig“ gemacht (Abb. 4). Dies geschieht durch den Einbau so genannter voreinstellbarer Thermostatventile. Diese Thermostatventile lassen nur die Menge an Wärme in die Heizkörper passieren, die für die gewünschte Beheizung der Räume benötigt wird. Der Wert, auf den diese speziellen Thermostatventile eingestellt werden, kann mit Hilfe von Computerprogrammen berechnet werden.