Der enercity-Fonds proKlima ging im Juni 1998 in Hannover als erster und in dieser Form bisher in Europa einzigartiger Klimaschutzfonds an den Start. Er ist ein Modell zur lokalen, freiwilligen und kooperativen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.
Klimaschutzprojekte initiieren und die Umsetzung fachlich unterstützen - das sind die wesentlichen Aufgaben des enercity-Fonds proKlima. Das Leistungsspektrum reicht von finanziellen Zuschüssen über Fachinformationen bis zu konkreten Projektberatungen.
Mit seinem Know-how und Zuschüssen unterstützt proKlima insbesondere:
- Energieeffizientes Bauen und Modernisieren
- Energiesparberatungen
- Installation von Solarwärme- und Holzheizanlagen
- Fernwärmeanschlüsse und den Einbau von Blockheizkraftwerken
- Ausstattung von Schulen mit Unterrichtsmaterialien zu Klimaschutz und erneuerbaren Energien
proKlima wird von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (zusammen proKlima-Fördergebiet) sowie der Stadtwerke Hannover AG (enercity) finanziert. enercity trägt den Großteil des jährlichen Fondsvolumens von rund fünf Millionen Euro.
Der europaweit einzigartige Klimaschutzfonds bewilligte von 1998 bis 2010 Fördermittel in Höhe von mehr als 45 Millionen Euro.
Die Vergabe der Zuschüsse erfolgt nach vier festgelegten Kriterien: Die CO2-Effizienz, die absolute CO2-Reduzierung, die Multiplikatorenwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind ausschlaggebend.