Energiemanagement

Die Einführung eines Energiemanagement ist ein bedeutendes Instrument um im Unternehmen nachhaltig für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Vorteile eines Energiemanagements liegen auf der Hand:

Energiemanagement senkt Energiekosten

Transparente und klare Strukturen helfen Effizienzpotentiale im Unternehmen aufzudecken und Einsparmaßnahmen konsequent und kontrolliert umzusetzen. Die DIN EN ISO 50001 liefert einen Leitfaden für eine strukturierte Umsetzung.

Energiemanagement senkt Energiesteuern

Seit 2013 müssen Unternehmen des produzierenden Gewerbes zur Rückerstattung der Energie- und Stromsteuer bekannt als "Spitzenausgleich" eine Gegenleistung erbringen. Die Gegenleistung kann in Form durch die Einführung eines Energiemanagements nach DIN EN ISO 50001 und für klein und mittelständische Unternehmen (KMU) mit vereinfachenden Maßnahmen (jährliches Energieaudit nach DIN EN 16247-1 oder alternatives System) erbracht werden.

Energieintensive Unternehmen und KMU des produzierenden Gewerbes haben ebenso die Möglichkeit, die EEG-Umlage zu reduzieren. Dazu ist der Nachweis eines Energiemanagementsystems oder Energieaudits zu erbringen.

Energiemanagement erfüllt Energieaudit-Verpflichtung (EDL-G)

Nach dem novellierten Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) müssen alle großen Unternehmen (Nicht-KMU) ab 2015 regelmäßig ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen. Das erste dieser Audits muss bereits bis zum 5. Dezember 2015 vollzogen sein und danach alle vier Jahre wiederholt werden. Alternativ zum Energieaudit ist ein Energie- (DIN EN ISO 50001) oder Umweltmanagementsystem (EMAS) zugelassen. Die Einführungsfrist dazu ist der 5. Dezember 2016.

Energiemanagementsysteme werden gefördert

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst die Einführung und Zertifizierung von Energiemanagementsystemen und Energiecontrolling sowie erforderliche Messtechnik und Software mit bis zu 20.000 Euro pro Unternehmen.

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