Kraft-Wärme-Kopplung

für Nichtwohngebäude

Nah- und Fernwärme ist eine umweltverträgliche und komfortable Wärmeversorgung für die Raumheizung und zur Wassererwärmung. Sie entsteht in Deutschland zu über 80% in Kraft-Wärme-Kopplung, also der gemeinsamen Erzeugung von Strom und Wärme. Hierbei wird die Abwärme, die bei der Stromproduktion entweder im Kraftwerk oder durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ensteht, nicht einfach über an die Umgebung abgegeben, sondern weit effektiver zur Wärmebereitstellung genutzt - das spart Ressourcen und reduziert den Ausstoß von klimaschädlichem CO2. 

proKlima fördert daher den erstmaligen Anschluss an Nah- und Fernwärmenetze, die von KWK-Anlagen gespeist werden. Wo sich kein Anschluss an ein bestehendes Nah- oder Fernwärmenetz aus Kraft-Wärme-Kopplung herstellen lässt, kann die Förderung auch für den erstmaligen Einbau eines Blockheizkraftwerks (BHKW) gewährt werden.

Wo gibt es Fernwärme?

Die effizienten Heizkraftwerke von enercity bieten in vielen Stadtteilen die Möglichkeit, Wärme über das Fernwärmenetz zu beziehen: Z. B. Bult, Groß-Buchholz, Hannover-Mitte, Herrenhausen, Kirchrode, Leinhausen, Linden, List, Nordstadt, Sahlkamp, Stöcken, Südstadt und Zoo.

Zusätzliche Fernwärmeförderung der Stadt Hannover

Hannover will mehr Klimaschutz bei der Wärmeversorgung. Hierzu soll der Fernwärmeanteil am Wärmemarkt in der Stadt von aktuell 22 % auf 30 % ausgebaut und die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) außerhalb des Fernwärmenetzes erhöht werden. Die KWK ist ein wichtiger Baustein, um das Klimaschutzziel der Landeshauptstadt zu erreichen, die bis 2020 eine CO2-Einsparung von 40 % gegenüber 1990 anstrebt.

Deshalb wird in Hannover der doppelte Nutzen der KWK seit Mitte 2013 auch für bestehende Nichtwohngebäude doppelt gefördert: vom enercity-Fonds proKlima und von der Landeshauptstadt Hannover.