Monitoring und Visualisierung von Energiedaten

In dieser Förderung ist die Messtechnik, mit der die Erträge von Erzeugungsanlagen, Verbräuche von Gebäuden oder Versorgungsanlagen im Rahmen eines Monitorings erfasst werden, bereits enthalten. Die erfassten Daten werden anschließend öffentlich einsehbar visualisiert.

Die Messwerteerfassung und die Darstellung der Ergebnisse sind dem räumlichen und nutzungstypischen Umfeld anzupassen. In einem Kindergarten ist eine andere Darstellung zu wählen als in einem öffentlichen Verwaltungsgebäude (zum Beispiel Rathaus).

 

 

Förderbetrag

Monitoring und
Visualisierung 
von
Energiedaten
bis zu 90 %
der förderfähigen
Kosten, maximal
5.000 EUR

Technische Anforderungen

  • Das Monitoring soll in der Lage sein, unterschiedliche Energieformen zu erfassen und auszuwerten: Wärme- (Raumwärme und Trinkwarmwasser) und Stromanwendungen sind zu trennen und getrennt darzustellen
  • Die Daten sollen anderen Menschen zugänglich gemacht werden. Das kann über eine eigene Internetseite ebenso erfolgen wie über die Einbindung in vorhandene Angebote (zum Beispiel „Grüner Hahn" für kirchliche Einrichtungen)
  • Betriebsdaten sind ab Inbetriebnahme monatlich für die Dauer von mindestens drei kompletten Kalenderjahren einmal jährlich an proKlima zu übermitteln. Alternativ ist proKlima der Zugang zu den Messdaten für diesen Zeitraum zu ermöglichen, etwa über eine Datenbank
  • Komponenten zur Anzeige von Energiedaten in den Gebäuden sind unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Richtlinien zu installieren
  • Die Installation der Messtechnik einschließlich der Visualisierung sollen Fachfirmen vornehmen. Gern dürfen zum Beispiel Schülerinnen und Schüler, Hausmeisterinnen und Hausmeister oder Vereinsmitglieder in Planung, Montage und Programmierung des Gesamtsystems eingebunden werden. Das darf aber nur geschehen, wenn für diese Arbeiten keine Fachkenntnisse oder speziell geschulte Personen erforderlich sind

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