Grüner Montag - Wärmeversorgung im Quartier
Hannover, 29. Juli 2026
Wie lässt sich eine zukunftsfähige Wärmeversorgung im Bestand umsetzen – gerade dort, wo viele Akteur*innen zusammenkommen? Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) und gewachsene Quartiere stellen Planende vor besondere Herausforderungen: Technische Lösungen müssen mit gemeinschaftlichen Entscheidungsprozessen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und rechtlichen Vorgaben in Einklang gebracht werden. Unterschiedliche Eigentumsverhältnisse sowie die heterogene Struktur von Quartieren erschweren häufig die Entwicklung und Umsetzung tragfähiger Konzepte.Das Seminar gibt einen praxisnahen Überblick über geeignete Lösungen für die Wärmeversorgung in der Sanierung – von dezentralen Anlagen bis hin zu gemeinschaftlichen Konzepten wie Nahwärme oder Quartierslösungen. Anhand von mehreren Praxisbeispielen werden konkrete Umsetzungsstrategien vorgestellt:
- ein Niedertemperatur-Nahwärmenetz in einem Wohnquartier einer Wohnungsbaugesellschaft
- Wärmepumpenlösungen für Mehrfamilienhäuser
Ein vertiefender Impuls beleuchtet die spezifischen Rahmenbedingungen in WEGs:
Wie können Planer*innen Entscheidungsprozesse konstruktiv begleiten? Welche rechtlichen Aspekte sind für eine erfolgreiche Umsetzung besonders relevant?
Vorträge:
- Dipl.-Ing. Architekt Carsten Grobe: Kalte Nahwärmenetz – nachhaltige Wärmeversorgung im Wohnquartier Theodor-Storm-Straße
- Dipl.-Ing (FH) Claas Husslik: Wärmepumpenlösungen für Mehrfamilienhäuser
- Rechtsanwältin und Mediatorin Juliana Helmstreit: Sanieren in der WEG: Entscheidungsprozesse gestalten und rechtssicher begleiten
Anmeldung: >> fortbilder.de
Die Veranstaltung ist mit 3 Fortbildungsstunden bei der Architektenkammer Bremen und Niedersachsen anerkannt. Die Anrechnung für die Energieeffizienz-Expertenliste ist mit 3 Unterrichtseinheiten (UE) Nichtwohngebäude und 3 UE Energieaudit DIN 16247/Contracting voraussichtlich möglich.
Der Grüne Montag ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Architektenkammern in Bremen und Niedersachsen und der Klimaschutzagenturen für das Land Bremen (energiekonsens) und das Land Niedersachsen (KEAN) und proKlima – Der enercity-Fonds.




